Ablauf, Preise & Buchung
Wieviel kostet ein Fotoshooting mit Pferd?
Der Preis für ein Fotoshooting mit Pferd setzt sich zusammen aus: Länge des Fotoshootings, Anzahl der Fotos und Anfahrtskosten. Manche Fotografen rechnen auch nach der Anzahl der Pferde, die sie pro Termin fotografieren. Eine Fotografische Begleitung bei mir beginnt bei 297 €.
Bei mir bekommst du dabei immer alle gelungenen Fotos, ohne dass du einzeln auswählen oder etwas dazukaufen musst.
Was kostet mich das Ganze am Ende wirklich?
Der Preis, den wir vorher gemeinsam vereinbaren, ist auch der Preis, den du am Ende zahlst. Alle gelungenen Fotos sind schon enthalten, du musst also nichts einzeln nachkaufen. Und wieviele Pferde, Menschen oder Hunde ich fotografiere ist mir egal. Du buchst mich für eine gewisse Zeit und in dieser fotografiere ich (fast 😉) alles, was du möchtest.
Es gibt nur 2 Ausnahmen:
- Extra-Bearbeitung: Wenn du auf einem Foto noch Fliegen oder störende Zäune entfernt haben möchtest, kostet diese zusätzliche Bearbeitung extra. Aber ganz ohne Druck… du kannst das jederzeit entscheiden, auch noch Monate später, wenn dir beim Anschauen etwas auffällt.
- Ausgedruckte Fotos, Leinwände und Co.: Wenn du deine Fotos nicht nur digital, sondern auch ausgedruckt von mir haben möchtest, kommen dafür die Druckkosten dazu.
Wie lange dauert ein Fotoshooting mit Pferd?
Ein Fotoshooting mit Pferd dauert meist zwischen 30 Minuten und 3 Stunden, je nachdem welche Motive gewünscht werden. Location- und Outfitwechsel brauchen natürlich mehr Zeit.
Bei mir solltest du mindestens 1 Stunde einplanen. Ich nehme mir Zeit, um dich und dein Pferd kennen zu lernen, zeige deinem Pferd meine Kamera und sorge so dafür, dass wir uns alle wohl miteinander fühlen, bevor es ans Fotografieren geht.
Was, wenn es regnet?
Regen bedeutet nicht, dass man keine tollen Fotos machen kann. Aber natürlich verstehe ich gut, dass du lieber schönes Wetter haben möchtest. Deshalb finden wir immer eine individuelle Lösung.
In Berlin/Brandenburg können wir auch spontan umplanen und einen Ersatztermin ausmachen. Bei Touren plane ich extra so, dass wir um ein paar Stunden oder auch mal 1 Tag verschieben können. Sollte es tatsächlich einmal durchregnen (was ich noch nie erlebt habe auf meinen Touren!), bekommst du einen Gutschein über deinen bereits bezahlten Betrag für die nächste Tour oder wir ziehen es durch. Bei Regen können trotzdem wunderschöne, ausdrucksstarke Fotos entstehen, die definitiv nicht jeder hat. 🙂 Nur bei einer echten Gefahr durch Gewitter, Hagel oder Sturm verkürzen wir den Termin lieber oder verschieben ihn.
Was, wenn keine Sonne scheint?
„Keine Sonne“ ist kein Absagegrund.
Für Fotos ist ein bedeckter Himmel tatsächlich etwas praktischer. Wir sind flexibler, was die Uhrzeit angeht, du brauchst nicht gegen die Sonne zu blinzeln und es entstehen keine störenden Schatten auf Pferd und Mensch.
Bei Sonnenschein glänzt natürlich das Pferdefell mehr und manchmal sind die Farben kräftiger. Aber schöne Sonnenfotos entstehen nur, wenn die Sonne eher tief steht, also in den Morgen- und Abendstunden.
Was, wenn ich oder mein Pferd krank wird oder sich verletzt? Wie kurzfristig kann ich verschieben?
In Berlin/Brandenburg können wir jederzeit einen Ersatztermin ausmachen. Wenn ich bereits auf dem Weg zu dir bin, behalte ich mir allerdings vor, dir die Anfahrtskosten zu berechnen.
Auf Touren hängt das vom Einzelfall ab. Bitte sprich mich konkret an und ich sage dir, wie ich das in deinem Fall händeln würde. Ich bin aber immer bemüht eine gute Lösung für alle zu finden. 🙂
Bis wann kann ich absagen?
Du hast ein gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht. Solange kannst du die Buchung einfach wieder stornieren. Wenn du weniger als 14 Tage vor deinem Termin absagst, behalte ich mir vor mindestens die Hälfte des Shootingpreises zu berechnen. Das gilt allerdings nur für den Fall, dass du keinen Ersatztermin möchtest.

Nach dem Fotoshooting: Bilder und Nutzungsrechte
Wie lange muss ich auf die Bilder warten?
Deine fertigen Bilder bekommst du in der Regel 1-2 Werktage nach unserem Termin. Ja wirklich! Ich plane diese Bearbeitungszeit direkt mit ein und schiebe sie nicht irgendwo dazwischen. So kann ich diese Schnelligkeit garantieren.
Ausnahme: dein Termin lag auf einer meiner Touren. Da kann es schon einmal 2-3 Wochen dauern. Aber mein Anspruch ist es, dir deine Fotos so schnell wie möglich zu liefern.
Bekomme ich auch die unbearbeiteten Fotos?
Du bekommst von mir alle gelungenen Fotos als fertige Bilder, die ich so wenig bearbeitet habe, dass sie in der Regel unbearbeitet aussehen. Ich optimiere die Helligkeit, die Farbstimmung und den Ausschnitt. Du bekommst die Fotos in Druckqualität, also höchster Auflösung digital zum Download.
Die unbearbeiteten RAW-Dateien gebe ich nicht heraus. Das sind die Rohdaten der Kamera, die noch nicht fertig „entwickelt“ sind und aus denen erst durch die Bearbeitung ein stimmiges Bild wird. Ich möchte, dass die Fotos meinem Bildstil entsprechen, wenn du sie herumzeigst. Schau dir deshalb unbedingt die Foto-Galerien an und entscheide, ob dir mein Bildstil gefällt.
Darf ich die Fotos auf meiner Webseite zeigen?
Ja, du darfst die Fotos auf deiner Webseite nutzen, wenn du mich dabei als Fotografin nennst. Du kannst meinen Namen entweder in die Bildunterschrift setzen, ganz unten in den Footer oder in einen Bildnachweis im Impressum. Oder du nutzt einfach die Webversion des Fotos, die ich dir zur Verfügung stelle (darauf ist mein Name als Wasserzeichen klein zu sehen). Ich freue mich aber sehr über eine Verlinkung zu meiner Webseite und eine kurze Info per E-Mail.
Darf ich die Fotos für Social Media nutzen?
Ja, du darfst die Fotos auf deinen Social-Media-Profilen, WhatsApp etc. zeigen, wenn du mich dabei als Fotografin nennst. Du kannst meinen Namen entweder in die Bildunterschrift setzen oder einfach die Webversion des Fotos nutzen, die ich dir zur Verfügung stelle (darauf ist mein Name als Wasserzeichen klein zu sehen).
Darf ich ein Foto als WhatsApp-Profilbild nutzen?
Ja. Falls du darauf angesprochen wirst, freue ich mich, wenn du Werbung für mich machst. 😉
Wie lange kann ich Fotos nachbestellen?
Zwei Jahre lang sichere ich deine Fotos auf 2 Festplatten und zusätzlich in einer Cloud auf deutschen Servern. So lange kannst du garantiert zusätzliche Fotos bearbeiten lassen oder auch deine Fotos nochmal von mir erfragen. Das ist besonders praktisch, wenn dir eine Festplatte kaputt geht… du wärst nicht die Erste. 😉
Länger als 2 Jahre gebe ich keine Garantie. Aber ich habe bisher nie aktiv Fotos gelöscht… Versuche es also ruhig einfach mal. 😉

Meine Philosophie, Spezialisierung und Arbeitsweise
Was bedeutet „Achtsame Pferdefotografie“ und wie läuft das in der Praxis ab?
Achtsame Pferdefotografie bedeutet: Dein Pferd soll sich vor der Kamera wohlfühlen. Statt einen Moment zu erzwingen, warte ich geduldig ab, was dein Pferd von sich aus zeigt. Dabei arbeite ich meist ohne Helfer und ohne Hilfsmittel.
Ich stelle mich deinem Pferd erst einmal in Ruhe vor und zeige ihm meine Kamera. Dann begleite ich dich und dein Pferd möglichst unsichtbar in eurem Alltag. Wie eine gute Freundin, die voller Ruhe, Wertschätzung und Freundlichkeit im Hintergrund bleibt. Ihr müsst nichts vorführen und nicht „funktionieren“. Ihr konzentriert euch einfach aufeinander und seid ganz ihr selbst.
So entstehen echte, ungestellte Momente, die eure Verbindung zeigen. Für mich gilt dabei immer: Kein Foto der Welt ist es wert, die Beziehung zu deinem Pferd aufs Spiel zu setzen.
Was ist der Unterschied zwischen Fotoshooting und Fotografischer Begleitung?
Der Unterschied liegt in der Haltung: Ein klassisches Fotoshooting arbeitet mit Posen und Anweisungen, meine Fotografische Begleitung fängt authentische Momente im Alltag ungestellt ein.
Bei dem Wort Fotoshooting kommen dir bestimmt direkt Bilder von Models in den Kopf, die sich vor einem Fotografen in Pose schmeißen. Der Fotograf springt wild herum, gibt Anweisungen und feuert das Model an. Vielleicht kennst du auch diese Fernsehsendung, wo neue Models gesucht werden… 😉
Genau so möchte ich das nicht. Deshalb spreche ich viel lieber von einer Fotografischen Begleitung. Bei dieser begleite ich dich einfach mit meiner Kamera. Ich spreche zwar vorher mit dir ab, was du dir wünschst und wie wir den groben Ablauf gestalten. Aber dann kannst du dich ganz auf dein Pferd konzentrieren und ich bin einfach dabei. Ich helfe dir nur, wenn es nötig ist. Ansonsten lasse ich dich ganz in Ruhe, damit natürliche, ungestellte Fotos von eurem echten Alltag entstehen.
Was ist der Unterschied zwischen Pferdefotograf und Tierfotograf?
In der Technik gibt es keine großen Unterschiede zwischen einem allgemeinen Tierfotografen und einem spezialisierten Pferdefotografen. Aber je besser man sich mit einer speziellen Tierart auskennt und Erfahrungen mit dieser hat, desto besser kann man deren Körpersprache lesen.
Ich erkenne an Mimik und Gestik, ob sich dein Pferd wohlfühlt oder gerade Stress hat, und passe die Situation dann an. Ich stelle mich deinem Pferd vor, zeige ihm meine Kamera und nehme mir Zeit, statt es zu drängen. Auf typische „Tricks“, mit denen manche die Ohren nach vorne locken (raschelnde Tüten, Wieher-Apps, hektische Bewegungen und ständiges Schnalzen), verzichte ich ganz bewusst, weil sie oft mehr Stress bringen als wirklich schöne Bilder. Das sieht man an den Ohren und Nüstern des Pferdes… selbst wenn die Ohren vorne sein sollten.
Weil ich selbst seit über 25 Jahren mit Pferden verbunden bin und achtsam mit ihnen arbeite, weiß ich außerdem, worauf es im Umgang ankommt. So entstehen Fotos, bei denen dein Pferd entspannt bleiben darf.
Außerdem kann ich dein Pferd beschäftigen, während du dich umziehst. Und wir haben unglaublich viele Themen, über die wir reden und uns austauschen können, da ich auch mit sehr vielen Trainingssystemen und anderen Themen rund ums Pferd vertraut bin.

Vorbereitung & Outfit
Was kann ich für das Fotoshooting mit meinem Pferd vorbereiten?
Übe mit deinem Pferd, wovon du gerne Fotos hättest. Wenn die Fotografin da ist, wird nur das gelingen, was ihr schon gut könnt. Wünschst du dir zum Beispiel Portraitfotos im Wald, übe mit deinem Pferd das Stillstehen im Wald. Möchtest du allerdings einfach authentische Fotos aus eurem Alltag, brauchst du nichts explizit zu üben.
Hilfreich ist es, wenn du Ideen sammelst und aufschreibst, was für Fotos dir gut gefallen und was du dir wünschen würdest. Wenn dir zum Beispiel Detailfotos gefallen, kann ich darauf auch bei einer Fotografischen Alltags-Begleitung achten und nebenbei mitfotografieren. Hier findest du ein paar Motiv-Ideen für dein Fotoshooting mit Pferd
1-2 Tage vor dem Termin macht es Sinn, die Ausrüstung, die du nutzen möchtest, noch einmal sauber zu machen. Wasch die Satteldecke, fette das Lederzaumzeug ein und kauf im Notfall lieber noch ein schickes neues Halfter, wenn du merkst, dass du das olle Stallhalfter nicht mehr sauber bekommst. 😉
Was ziehe ich zum Fotoshooting mit meinem Pferd an?
Zieh am besten das an, worin du dich rundum wohlfühlst. Du sollst dich auf den Fotos wiedererkennen und dich nicht verkleidet fühlen. Ich bin nicht die typische Mit-Kleid-im-Sonnenuntergang-Fotografin. Mir sind Jeans und T-Shirt oder Bluse oft lieber. Aber wenn du dir unbedingt das Foto im Kleid wünschst, fotografiere ich dich natürlich auch dabei. 😉
Wichtiger noch als die Art der Kleidung ist die Farbe! Ruhige, natürliche Farben (Erdtöne, sanfte Grün-, Beige- oder Blautöne) wirken auf Fotos meist besonders harmonisch und lenken nicht von dir und deinem Pferd ab. Sehr grelle Farben, starke Muster oder große Logos ziehen dagegen schnell die ganze Aufmerksamkeit auf sich.
Mehr Infos und Beispielfotos findest du in meinem Artikel Was ziehe ich zum Fotoshooting mit Pferd an?
Am besten ist es, du nimmst mehrere Sachen mit zum Termin. So kann ich dir bei der Auswahl helfen, und du hast auch gleich etwas zum Wechseln dabei, falls dein Pferd dich erstmal direkt ansabbert. 😛

Pferdeverhalten, Mensch und Location
Was, wenn mein Pferd nicht stillsteht, unruhig oder gestresst ist beim Fotoshooting?
Das ist erstmal kein Problem und kann immer mal passieren. Wir verändern dann einfach die Situation, um es deinem Pferd und dir leichter zu machen. Vielleicht gehen wir lieber wieder in die Nähe der anderen Pferde. Oder machen etwas, was deinem Pferd leichter fällt und ihm Spaß macht, wie zum Beispiel Zirkustricks. Manchmal hilft auch einfach eine kleine Pause, in der wir Menschen miteinander quatschen und lachen, um die Anspannung loszulassen. Ich kann dir auch schonmal erste Ergebnisse auf meiner Kamera zeigen.
Was, wenn mein Pferd nie die Ohren spitzt?
Manche Pferde sind sehr abgeklärt und so tiefenentspannt, dass sie nichts mehr aus der Ruhe bringt. Vor allem auf dem gewohnten Stallgelände ist dann ein ausdrucksstarkes Portraitfoto schwierig. Dafür würde ich dann raus ins echte Gelände gehen. In der Nähe von Feld und Wald gibt es eigentlich immer etwas, das Pferde spannend finden. Manchmal dauert es eben eine Weile. Wenn man aber das Pferd am langen Strick stehen lässt und einfach mal wartet, fängt das Pferd automatisch irgendwann an, etwas zu tun oder sich umzuschauen.
Generell brauche ich nur den Bruchteil einer Sekunde, um ein wunderschönes Foto mit gespitzten Ohren zu machen. Dass das wirklich nur 1 Sekunde war, sieht hinterher keiner. 😉 Und außerdem: es braucht nicht immer gespitzte Ohren. Gerade bei Fotos aus eurem Alltag, wo ihr miteinander umgeht, ist es umso schöner, wenn die Ohren bei dir und nicht im Außen bzw. bei mir als Fotografin sind.
Was, wenn mein Pferd die ganze Zeit nur grasen will?
Es gibt viele schöne Motive, die auch mit einem grasenden Pferd gehen. Du kannst dich zum Beispiel an dein Pferd anlehnen oder dich daneben hocken. Für andere Fotos würde ich dann einfach auf einen Sandplatz gehen, in den Wald oder auf einen breiteren Weg. Je weniger Diskussionen du mit deinem Pferd führen musst, desto entspannter ist es für alle Beteiligten. Notfalls gilt aber auch hier, wie bei den gespitzten Ohren, mir reicht 1 Sekunde, in der das Pferd hochschaut, um ein schönes Foto zu machen. Dafür braucht es nur mehr Geduld von uns Menschen. 😉
Bei mir gibt es keine schöne Location. Können wir trotzdem Fotos machen?
Na klar. Ich finde an jedem Ort schöne Motive und Hintergründe. Du wirst staunen, dass es manchmal gar keine riesigen Weiden oder ein traumhaftes Ausreitgelände braucht. Schick mir einfach einige Handyfotos von dem Hof, wo dein Pferd steht, oder von eurem Gelände, und ich sage dir, wo wir Fotos machen können.
Ist mein Pferd „besonders genug“ für ein professionelles Fotoshooting?
Ja, natürlich. Jedes Pferd ist ganz besonders. Vor allem ist es für dich besonders! Und das ist alles, was zählt. 🙂 Ich fotografiere dein Pferd so, wie es ist, und halte eure Verbindung fest.
Muss mein Pferd etwas Besonderes können?
Nein, dein Pferd muss keine speziellen Lektionen oder Tricks können. Für schöne Fotos braucht es das alles nicht. Es geht vielmehr um die ehrlichen, ruhigen Momente eures Alltags. Ihr macht einfach das, was ihr immer tut, und ich begleite euch dabei.
Es gibt nur 2 Ausnahmen:
1.) Du möchtest Fotos im Gelände. Hier hilft es sehr, wenn du mit deinem Pferd übst, immer mal wieder anzuhalten und etwas zu warten. Egal ob bei einem Spaziergang oder Ausritt. Wenn ich zu Fuß dabei bin und du nicht nur Fotos von hinten haben willst, muss ich dich ab und zu überholen können. 😉 Und auch für Portraits im Gelände ist geduldiges Herumstehen an verschiedenen Orten super hilfreich.
2.) Du möchtest ganz spezielle Fotos. Zum Beispiel im Hochzeitskleid ohne Sattel übers Stoppelfeld galoppieren… Dann sollte ohne Sattel übers Stoppelfeld galoppieren auf jeden Fall geübt werden. 😉 Und falls dein Kleid eine lange Schleppe oder Ähnliches hat, solltest du dein Pferd auch damit vertraut machen.
Muss mein Pferd ohne Halfter oder Trense stehen können?
Nein, dein Pferd muss nicht frei stehen können. Gerade im Gelände fotografiere ich eh nicht ohne Halfter oder ähnliches. Das Risiko ist mir einfach zu groß. Fotos ohne etwas am Kopf des Pferdes können wir gerne auf der Weide, dem Reitplatz oder auch dem Hofgelände machen, wenn dieses eingezäunt ist.
Ich stehe nicht gerne vor der Kamera. Ist das ein Problem?
Keine Sorge, vielen meiner Kunden geht es so. Und auch ich kenne das Gefühl sehr gut. Du wirst merken, dass die Arbeit mit mir ganz locker und auf Augenhöhe stattfindet. Außerdem ist das ein Grund, warum ich wenig Anweisungen gebe. Idealerweise machst du einfach etwas mit deinem Pferd und vergisst dabei fast, dass ich da bin. Mir selbst hilft dieser Ansatz sehr, wenn ich einmal vor der Kamera stehe.
Ich bin so unfotogen und mag mich auf Fotos nicht. Kannst du hinterher etwas retuschieren?
Nein, vieles kann ich hinterher nicht mehr retuschieren, nur Pickel mach ich auf Wunsch gerne weg. 😉
Wir alle, vor allem wir Frauen, haben unsere Problemzonen. Wenn du zum Beispiel weißt, was dir wichtig ist, sprich mich unbedingt vorher darauf an. Das können solche Gedanken sein: Meine Haare müssen unbedingt sitzen. Mein Po sieht immer so groß aus von hinten. Ich will meinen Bauch ein bisschen einziehen, wenn wir Portraits machen. Ich bekomme so schnell ein Doppelkinn. Gegen die Sonne muss ich immer ganz stark blinzeln.
Auf manches achte ich, vor allem bei etwas gestellteren Szenen, natürlich eh. Aber es hilft mir zu wissen, worauf ich im Speziellen achten soll.
Ansonsten mache ich ja eh Fotos während eures alltäglichen Tuns… und da sieht man eben aus, wie man aussieht. 😉 Wenn du ein perfekt inszeniertes Hochglanzfoto möchtest, such dir lieber eine andere Fotografin.
Ich bin bestimmt total aufgeregt. Was ist, wenn deshalb nichts klappt?
Aufregung ist ganz normal. 🙂 Und deshalb gehen meine Fotografischen Begleitungen auch mindestens 1 Stunde. So haben wir genug Zeit, um das Nervensystem zu beruhigen und zu entspannen.
In der Regel wird es aber schnell sehr viel besser, sobald ich da bin. Ich fotografiere auch nicht sofort los… erst mal quatschen wir ein bisschen und lernen uns kennen. Du zeigst mir alles, und ich stell mich deinem Pferd vor. Auf Wunsch können wir auch gerne noch eine Meditation oder Achtsamkeitsübung machen. Wenn du für so etwas offen bist, schau dir gerne schon mal meinen Anti-Stress-Minikurs für 0€ an.

