[Werbung] Wie Pferde Vertrauen und Gelassenheit finden – ein Buch von Marlitt Wendt
Wenn du anfängst dich mit den Gefühlen und Bedürfnissen deines Pferdes zu beschäftigen, wirst du immer wieder auf das Thema Stress kommen. Dabei ist die Frage: Wie kannst du dafür sorgen, dass dein Pferd besser mit Stress umgehen kann? Und genau darum geht es in diesem Buch. Erfahre in meiner Buchrezension, ob du darin wirklich Antworten auf deine Frage bekommst und worum es genau geht.


Was genau bedeutet „Resilienz“?
Am besten lässt sich dieser Fachbegriff wohl mit Stresstoleranz oder auch psychischer Widerstandsfähigkeit übersetzen.
Es ist die Fähigkeit, gut mit Stress umzugehen.
Resiliente Menschen und auch Pferde ruhen in sich. In Krisen können sie schnell wieder handlungsfähig werden und nach Lösungen suchen.
Hat man keine gute Resilienz, wirft einen jedes Problem und jede Herausforderung schnell aus der Bahn. Langfristig führt das oft zu chronischen Erkrankungen. Das gilt für Mensch und Pferd gleichermaßen.
„Eine Schlüsselfähigkeit für jedes Pferd ist es, ein funktionierendes Stressbewältigungssystem zu entwickeln. Je besser dieses System funktioniert, desto gesünder bleibt das Pferd.“
Auszug aus dem Buch „Resilienz bei Pferden“
Das Buch besteht aus 3 sehr logischen Teilen, auf die ich auch noch einmal gezielt eingehen will:
- Stress und Resilienz verstehen
- Resilienz beim Pferd stärken
- Die Rolle des Menschen und seine mentale Gesundheit


Teil 1: Stress und Resilienz verstehen
In dem 1. Abschnitt des Buches lernst du noch viel mehr darüber, was Resilienz genau bedeutet. Es geht vor allem, um den biologischen Hintergrund des Ganzen.
Wenn du dich schon einmal ein bisschen mit Stress auseinander gesetzt hast, wirst du wahrscheinlich schon wissen, dass Stress auch etwas mit dem Nervensystem und dem Vagusnerv zu tun hat. Für mich war es trotzdem noch einmal spannend, das zu wiederholen.
Sehr interessant fand ich vor allem die Rolle der Zucht, denn Resilienz kann zum Teil auch vererbt werden.
Ein weiterer Faktor ist die Ernährung. In dem Buch erfährst du, wie wichtig das richtige Futter und die richtigen Zusätze für das Wohlbefinden aber auch den Vagusnerv und damit die Resilienz ist.
„Das Lebensglück und die Resilienz des Pferdes liegen in unserer Hand, da wir es sind, die sein gesamtes Umfeld beeinflussen.“
Auszug aus dem Buch „Resilienz bei Pferden“

Teil 2: Resilienz beim Pferd stärken
Im Hauptteil des Buches bekommst du endlich Antworten auf deine Frage „Wie mache ich mein Pferd toleranter gegenüber Stress?“
Zuerst einmal geht es da um die Haltung, auf die sehr detailliert eingegangen wird. Dabei wird nicht einfach pauschal der Offenstall empfohlen. Stattdessen gibt es eine sehr ausführliche Betrachtung der Herausforderungen und Probleme, so dass du dazu angeregt wirst, wirklich auf dein Pferd und seine Bedürfnisse zu schauen. Ist der Offenstall und vor allem dieser (!) Offenstall für dein Pferd wirklich das Beste? Dazu gibt es ganz praktische Tipps, wie die Haltung verbessert werden kann.

Anschließend wird es dann richtig spannend. Da geht es nämlich darum, wie gutes Training aussieht, das das Pferd fördert, selbstbewusster und schließlich auch resilienter macht.
Es wird deutlich gemacht, dass die Beziehung zum Menschen ein wesentlicher Bestandteil im Leben eines Pferdes ist. Auch wenn wir meistens nur wenige Stunden am Tag mit ihnen Zeit verbringen.
Mit gutem Training und guter Beziehungsarbeit kannst du deinem Pferd also tatsächlich helfen resilienter zu werden.
Dieser Teil des Buches ist sehr umfangreich und jeder wird sich das herauspicken können, was für ihn am Spannendsten ist. Hier möchte ich dir einmal ein paar Aspekte zeigen, die im Buch besprochen werden.
Ich liebe es mit Pferden zu spielen… oft aber nehmen sie meine Spielaufforderung nicht an. In Marlitts Buch habe ich dafür eine Erklärung bekommen. Für mich der wichtigste Satz in diesem Zusammenhang war:
„Bespielt werden hat nichts mit Spielen zu tun.“
Auszug aus dem Buch „Resilienz bei Pferden“
Bei dem Thema Angst des Pferdes, heißt es oft pauschal „der vertraut dir nicht genug.“ In diesem Buch wird das Thema einmal ganz anders angegangen. Hier wird nämlich das Konzept von Impulskontrolle und Selbstregulation genutzt. Wie gut hat dein Pferd seine Impulse zum Beispiel zur Flucht unter Kontrolle und wie schnell kann es sich nach einem Schreckmoment wieder entspannen? Auch das ist etwas, das nicht in Stein gemeißelt ist, sondern laut Marlitt Wendt trainiert werden kann.
Generell dreht sich dieses Kapitel um ein positives Arbeiten mit dem Pferd, so wie ich es auch versuche so gut es geht umzusetzen. Dabei geht es weniger um eine Methode oder Technik, wie z.B. das Clickern, sondern mehr um deine Einstellung und das große Ganze.
So wird darüber gesprochen, was eine Motivation für dein Pferd sein kann. Und ja, natürlich ist Futterlob auch dabei. Aber es wird zum Beispiel auch endlich mal in einem Buch darüber gesprochen wie wichtig deine eigene Begeisterung ist. Begeisterung steckt nämlich an! Ich habe das schon oft erlebt, dass mein Pferd viel lebendiger, stolzer und größer wurde, wenn ich es begeistert mit der Stimme gelobt habe.
„Positive Gefühle, Erfolgserlebnisse und die Befriedigung der Bedürfnisse führen so zu einem zufriedenen, deutlich weniger stressanfälligen und vitalen Pferd.“
Auszug aus dem Buch „Resilienz bei Pferden“
Sehr spannend sind auch die Antworten auf die Fragen:
- Wie baue ich eine freundschaftliche Beziehung auf Augenhöhe auf?
- Wie bleibt mein Pferd beim Tierarzt entspannt?
- Wie kann ich mein Pferd an kalten Wintertagen oder bei verletzungsbedingter Boxenruhe beschäftigen?
Für letzteres werden zum Beispiel Intelligenzspiele vorgestellt und auch detailliert beschrieben. Diese fördern zum Beispiel auch das Selbstbewusstsein. Das Pferd erfährt Selbstwirksamkeit. Und das wiederum erhöht auch die Resilienz.


Teil 3: Die Rolle des Menschen und seine mentale Gesundheit
Etwas, das ich schon seit Jahren selbst immer wieder erlebe und auch auf all meinen Kanälen teile, wird auch in diesem Buch beschrieben. Je besser ich selbst meinen Stresspegel runterregulieren kann, desto besser wird die Beziehung zu meinem Pferd.
In diesem Buch wird aber auch genau erklärt, warum und wie es deinem Pferd hilft, resilienter zu werden, wenn auch du an deiner Resilienz arbeitest.
„Kann ich gut für mich selbst sorgen und meine Emotionen regulieren, ohne diese Themen am und mit dem Pferd bearbeiten zu müssen?“
Auszug aus dem Buch „Resilienz bei Pferden“
Du bekommst viele praktische Tipps, wie du selbst resilienter wirst und wie sich das beim Menschen zeigt. Da geht es unter anderem um Stress, Körperspannung, die eigene Energie aber eben auch um Selbstreflexion und Selbstfürsorge.
Zu guter letzt ist es tatsächlich das erste Pferdebuch, das ich lese, das anspricht wie schwer es ist nach dem Lesen eines Buches auch in die Umsetzung zu kommen und vor allem dranzubleiben. Du erfährst auch, warum das so ist und wie du ins Handeln kommst.
Falls du dich für das Thema Resilienz beim Menschen interessierst, kann ich dir auch meinen Anti-Stress-Minikurs empfehlen. 🙂 Melde dich hier einfach an und lege sofort los:


Fazit
Das Buch behandelt viele Themen, die man eigentlich schon weiß, wenn man sich schon länger mit Stress und gutem Pferdetraining beschäftigt. Das alles nochmal in Bezug auf die Resilienz zu betrachten ist allerdings sehr spannend!
Wie fordere ich mein Pferd und mache es stresstoleranter, ohne es dabei zu überfordern?
Viele Aspekte von Haltung, Fütterung und Pferdetraining werden gleichzeitig auf so eine andere Art und Weise betrachtet, dass man automatisch nochmal darüber nachdenkt und viel für sich und sein Pferd mitnehmen kann.
Ich kann dir das Buch also absolut empfehlen! 😀
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Über die Autorin
Hallo, ich bin Jessica Freymark, achtsame Pferdefotografin und unterstütze seit 2017 Menschen dabei, viele wunderschöne und natürliche Fotos von ihren Pferden zu bekommen. In meinem Blog teile ich praxisnahe Tipps, Erfahrungen und Inspiration rund um den achtsamen Umgang mit Pferden und die Pferdefotografie.


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